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Rezept: Selbstgemachte Schokolade

Ostern steht vor der Tür und nach der Fastenzeit steht Schokolade bei vielen wieder ganz hoch im Kurs. Der Schokohase steht dem Weihnachtsmann inzwischen nichts nach. 100 Millionen Osterhasen essen die Deutschen jedes Jahr. Dabei kann man Schokolade auch ganz einfach selber herstellen.

Einfach nur lecker: Selbstgemachte Mandelschokolade

Die Vorteile liegen auf der Hand: Die Zubereitung macht Spaß, selbstgemachte Schokolade ist ein tolles Geschenk und man kann sie nach individuellen Vorlieben kreieren. Und das Beste: Fast alle Zutaten bekommt ihr bei uns im Eichenhain 🙂

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Rezept: Walnussbutter mit Kakao-Nibs

Glücklich ist der, wer einen leistungsstarken Mixer hat (der Motor unseres alten Mixers gibt langsam seinen Geist auf). Denn neben Shakes kann man mit einem Mixer auch wunderbar einfach Nuss-Muße und -Butter zaubern.

Folgendes Rezept für eine Walnussbutter haben wir bei Rickiheller.com entdeckt, als wir nach Rezepten mit Kakao-Nibs gesucht haben.

Walnussbutter über Pfannkuchen von Rickiheller.com

Ricki verwendet 200g leicht geröstete Walnüsse, 1 Esslöffel Kakaonibs und etwas Salz und Stevia. Einfach alles in den Mixer geben und fertig ist die Walnuss-Butter.

Statt Stevia kann auch Honig, Ahornsirup oder Kokosblütenzucker verwendet werden.

Ein Experiment: Dekadente Schoko-Chia-Kokos-Kugeln (Rezept)

Suuuuper lecker!

Eine Kundin bat um Übersetzung des Rezepts Chia Protein Packed Chocolate Orbs. Wir wollten das Rezept sowieso schon länger ausprobieren, also dachte ich mir: Du übersetzt es nicht einfach, Du machst das Rezept, knipst gleich ein paar Photos und stellst alles schön zusammen online.

Also machte ich mich abends um 21 Uhr in die Küche, nachdem ich zuvor die Mengenverhältnisse des Rezepts angeschaut habe, und machte mich ans Werk. Wir hatten aber nicht alle Zutaten vorrätig, also musste das Rezept als Inspiration dienen.

In einen Schüssel entleerte ich zunächst den Rest von einem dm-Glas Tahini (Sesammuß), ca. 125g. Dann nahm ich einen großen gehäuften Eßlöffel Criollo-Kakao und die gleiche Menge Vier-Farben-Maca-Pulver. Dazu gab ich Kakao-Nibs für den Biss, Honig und drei Handvoll Chia-Samen.

Die Zutaten

Hübsch sieht das aus! Schnell ein Photo gemacht und weiter ging es. Alles wurde umgerührt und schon sah es sehr, sehr trocken aus. Deswegen verwenden die in dem Ausgangsrezept so viel Muß, dachte ich mir. Egal, weiter rühren. Nach einer Weile wurde tatsächlich es auch schön cremig. Der Fingerschleck-Test überzeugte grundsätzlich, aber ein wenig mehr Honig war auch nicht verkehrt.

Nur wegen der vielen Chia-Samen war ich nicht ganz glücklich, schließlich saugen sich die Samen liebend gerne mit Wasser voll. Bei kleineren Mengen Chia ist das kein Problem, aber ich würde vermutlich nicht nur eine einzige Schoko-Kugel essen. Ist etwas lecker, esse ich gerne mehr als nur einen kleinen Happen davon. Also habe ich Wasser dazu gegeben und wieder umgerührt, sowie eine halbe Limette, die ich auf der Küchenzeile erspähte und vom Kochen übrig geblieben war.

Das sah schon besser aus. Aus dem nächsten Fingerschleck-Test wurden gleich mehrere. Ich gab noch mehr Limette hinzu, dann noch Cayenne-Pfeffer, Kardamomsamen und eine Handvoll Nibs. Kurz nochmals probiert, sich zurückgehalten und in den Kühlschrank gelegt.

Eine halbe Stunde später sah ich mir alles an, probierte wieder, gab noch mehr Wasser hinzu, und stelle alles wieder in den Kühlschrank. Ich befürchtete, zu viel Wasser dazu gegeben zu haben, denn die Masse war ziemlich flüssig.

Am nächsten morgen war die Masse aber wegen der Chia-Samen wieder schön dick.

Die Masse hat natürlich auch pur löffelweise geschmeckt, aber es sollten Kugeln werden mit Kokosmantel, also kurz in Kokosraspeln gerollt. Fertig war das Experiment.

Hier nochmals die verwendeten Zutaten:

Die Eßlöffel-Anhaben sind nach Gefühl – ich habe leider nicht so sehr aufgepasst bei der Zubereitung. Am besten immer abschmecken…so habe ich das gemacht.

  • Chiasamen, ca. 3 Handvoll
  • Kakaopulver, 1 sehr gehäuften Eßlöffel
  • Kakaonibs, 2 Handvoll
  • Macapulver, 1 gehäuften Eßlöffel
  • Tahini, ca. 125g
  • Meersalz
  • Limette, nach Geschmack, bei uns ca. 0,75 Limetten
  • Wasser, nach Gefühl, aber so viel, dass beim einmischen die Masse flüssig ist
  • Honig oder Ahornsirup oder Stevia oder …
  • Cayenne-Pfeffer, wer eine leichte Schärfe mag
  • Kardamom

Alles umrühren, eine Nacht quellen lassen, Kugeln formen und in Koskosraspeln umhüllen.

Schließlich noch das Original-Rezept:

  • 120ml Chia
  • 60ml Tahini
  • 60ml Mandelbutter
  • 45ml Eiweißpulver
  • 45ml Kakao
  • Eine Prise Salz
  • 60ml Honig
  • 15ml Kokosöl
  • 60ml Koskosraspeln
  • Vanilleextrakt
  • Mandelextrakt
  • 60ml Koskosraspeln zum Einrollen der Kugeln

Alles mischen, Kugeln formen und in Koskosraspeln einrollen, in den Kühlschrank stellen und genießen. Waldmännchen-Tipp: Kakaonibs für Biß dazugeben!

-UPDATE 24.08.2013: Zwei Tage später und ich habe schon eine neue Variante probiert, weil die Kugeln so super lecker waren. Ich habe ein anderes Sesammuß verwendet, wir hatten keine Limetten mehr daheim, ich habe die Mengenverhältnisse variiert und zusätzlich Koskosmehl verwendet. Es ist noch lecker, aber bei weitem nicht so gut wie das erste Mal. Sesam dominiert, es ist weniger kakaoig und Limette fehlt ganz eindeutig. Die Masse ruht gerade im Kühlschrank. Weitere Updates folgen.-

-UPDATE 25.08.2013: Gestern abend noch sehr viel Kakaopulver verrührt und mehr Honig verwendet. Die Masse schmeckt wieder kräftig nach Kakao. Heute Kugeln geformt und in Kokosraspeln gerollt und auch schon ein paar (kleinere) Kugeln verspeist. Lecker, aber mir fehlt immer noch der Limettengeschmack. Durch die Limette schmeckten die Kugeln sehr frisch. Waldmännchen-Tipp: Unbedingt mit Limette probieren!-

Rezept: Ein Paleo-Kuchenteig ohne Mehl

Bild von FED, dem Erfinder des Teigs

Ich glaube, dass fast jeder gerne rohen Kuchenteig nascht – ich kenne auch genügend Leute, die den Kuchenteig sogar leckerer als den fertigen Kuchen finden!

Das folgende Rezept, bei Fitness in an Evolutionary Direction entdeckt, ist ein sehr guter Ersatz für diejenigen, die keine Getreideprodukte mehr essen.

Die Zutaten sind Kakaonibs, gehakte Walnüsse, Mandelmuß, Kokosöl, Vanille, Meersalz und Zimt. Tipp: Wenn man das Omega-3 zu Omega-6 Verhältnis des Teiges etwas ausbalancieren möchte, kann man 1 EL Chia beimischen.

Alles gut verrühren und bei Bedarf in den Kühlschrank stellen (laut Kommentare wird die Textur dann noch ähnlicher einem echten Kuchenteig).

Das war es auch schon, fertig ist der Paleo-Kuchenteig und vegan ist er auch noch. Bei FED vorbeischauen für die Mengenverhältnisse!

Wie kann ich Kakaonibs in der Küche verwenden?

Kakaobohnen. Nibs sind gebrochene Kakaobohnen. Bild von mikefats.

Was Kakaonibs sind, haben wir schon beantwortet. Bei serious eats wurde der Frage nachgegangen, was man alles mit Kakaonibs machen kann. Wir knabbern sie gerne zwischendurch. Sie passen auch gut zu Smoothies oder Pfannkuchen. Eine ganz besondere Delikatesse: Nibs auf Vanille-Eiscreme. Diese Sorte von REWE ist super und ohne komische Zusätze.

Die Vorschläge bei serious eats sind:

Süße Verwendung

Zum Beispiel auf Muffins oder in Plätzchen. Eine tolle Idee ist, die Nibs zu karamelisieren … und wer ganz hart ist, kann die karamelisierten Nibs in Schokolade tunken. Dieses Panna Cotta-Rezept sind auch sehr gut aus.

Herzhafte Verwendung

Nibs sind nicht süß wie normale Milchschokolade, sodass sie sich auch sehr für herzhafte Gerichte eignen. Man muss nur etwas experimentierfreudig sein. Zum Beispiel mit dieser Schalotten-Bier-Marmelade, die zu Hühnchen oder Ziegenkäse gut passt. Nibs kann man auch auf Pizza und Salat einbringen und sogar als eine Art Panade für Tintenfisch.

Lieber Leser, wie verwendest Du Deine Nibs?

Oh, noch eine Sache. Bei serious eats hat man den Geschmack von Nibs wunderbar poetisch beschrieben:

The texture is unique—crunchy yet tender, like a macadamia nut, with the mouth-cooling properties bestowed by the magical substance that is cocoa butter; and complex, with a bitter cocoa flavor.