Schlagwort-Archive: algen & meeresgemüse

Rezept: Das 5-Minuten Gericht – Erbsen-Algen-Salat

In 5 Minuten – und es geht sogar schneller!

Eine Freundin von mir beschwert sich öfter, dass sie abends nach der Arbeit keine Lust hat, was ordentliches (sprich: gesundes!) zuzubereiten. Das Kochen wäre zu aufwendig und würde zu lange dauern. Ich habe ihr dieses Rezept verraten. Rezept: Das 5-Minuten Gericht – Erbsen-Algen-Salat weiterlesen

Hinter den Kulissen: Manus und die wild-geernteten Algen im Eichenhain

Manus bei der Ernte

Manus ist unser Mann für Algen aus Irland. Er erntet wild-wachsende Algen per Hand und besitzt ein unglaubliches Wissen über dieses wunderbare Meeresgemüse. Da er außerdem einfach noch unheimlich nett ist, konnten wir mit ihm ein wenig über ‚Gott und die Welt‘ plaudern. Hinter den Kulissen: Manus und die wild-geernteten Algen im Eichenhain weiterlesen

Rezept: Geröstete Dulse Chips – “vegetarischer Frühstücksspeck”

Dulse ist hübsch und schmeckt pur aus der Tüte …

Dulse, das haben wir schon oft gesagt, ist unsere liebste Meeresalge. Sie ist hübsch, sie schmeckt super und sie ist auch vielseitig verwendbar.

Unter anderem kann mit Dulse unglaublich leckere Chips zaubern. Zum Teil werden sie geschmacklich mit Frühstücksspeck verglichen – und wir finden in der Tat, dass man Dulse Chips sehr gut als Speck-Ersatz verwenden kann. Rezept: Geröstete Dulse Chips – “vegetarischer Frühstücksspeck” weiterlesen

Eine kurze Geschichte von Dulse in Brittanien

“Die Dulse-Sammler” – William Marshall Brown, 1863-1936

Der Blog British Food: A History hat auch über Dulse geschrieben. Einige der interessanten Erzählungen über Dulse geben wir nachfolgend auf Deutsch wieder.

Früher gehörte Dulse durchaus zur britischen Küche, heute ist sie in England in Vergessenheit geraten.

Keltische Krieger haben Dulse beim Marschieren gegessen und britische Segler aßen sie, um Skorbut vorzubeugen (anfangs wurde es eigentlich als Ersatz für Kautabak genommen!). Noch heute gehört Dulse in Schottland und Irland zum Speiseplan und wurde durch deren Auswanderer auch in den USA bekannt.

In Erinnerungen an Ferien in seiner Kindheit schrieb Charles Dickens 1858 über Aberdeen, eine Stadt im Nordosten Schottlands. Dort saßen ‘Dulse-Frauen’ in einer Reihe und verkauften ihre Ware. Oftmals gab er sein ganzes Einkommen der Woche für Dulse  aus und welche er gegenüber Äpfeln und anderen Früchten bevoruzugte. Dulse-Frauen beschreibt er als Sinnbild der Gesundheit.

British Food schreibt auch, dass Dulse oft mit kleinen, getrockneten Meerestierchen behaftet ist. Das stimmt, bei unserem Dulse ist das genauso. Ich knabbere die knusprigen Tierchen einfach mit und freue mich über die Ursprünglichkeit der Dulse.

British Food schmeckt Dulse am besten gekocht. Er hat zwei Rezepte auf seiner Seite für Dulse: Stampfkartoffel mit Dulse und Lamm-Eintopf mit Dulse.

Dulse aus irischer Wildernte können Sie bei uns kaufen.

Wales – Wo Algen noch zum Speiseplan gehören

Früher wurden Algen in vielen Teilen Europas ganz selbstverständlich gegessen. Leider ist das nicht mehr der Fall.

Blattsalat mit Dulse

In Wales gehören Algen aber auch heute noch zur Esskultur. Dazu hat Spiegel ONLINE einen netten Artikel aus dem “mare”-Heft, Nummer 102, Februar/März 2014, veröffentlicht.

Neben einem Rezept für Laver-Ziegenkäse-Quiche (Laver ist eine weitere Bezeichnung für Nori) wird über Seespaghetti (“passt hervorragend zu Pasta, und getrocknet kann man ihn knabbern wie Salzstangen“) und Laver (“Zum Frühstück mischt sie Laver mit Hafermehl und brät die Teigbällchen in der Pfanne: Laverbread, eine walisische Spezialität.“) berichtet.

Wer selbst mal Algen sammeln möchte, für den gibt es auch einen Tipp in dem Artikel: “Anders als im Wald, wo manch giftige Beeren und Pilze wachsen, kann man am Strand kaum etwas falsch machen. Bis auf die Federige Desmarestia, eine schwefelsäurehaltige Braunalge, sind alle Wasserpflanzen und Muscheln Nord- und Westeuropas essbar.