Schneeschuhwandern mit Barfußschuhen

Ein schönes Zusammenspiel von Licht und Schatten.

Wir hatten vor ein paar Tagen Mittsommer und ich berichte über das Schneeschuhwandern im Januar. Ich weiß. Aber besser spät als nie – und der Winter naht, wie das Haus Stark zu sagen pflegt. 🙂

Das Schneeschuhwandern hat viel Spaß gemacht und ist bergauf bei tiefem Schnee ein sehr gutes Training. Für mich war es das erste Mal, mit Schneeschuhen wandern zu gehen. Die Schneeschuhe fixiert man von unten an seine normalen Schuhe. Weil man auch mit den Schneeschuhen in den Schnee einsinkt und weil mit jedem Schritt Schnee mitgetragen wird, werden die Schuhe schnell mit Schnee bedeckt.

Ich habe nur Barfußschuhe und so war ich eben mit eher für den Sommer geeigneten Barfußschuhen wandern. Meine Mitwanderer haben zwar alle den Kopf geschüttelt, als ich mit Barfußschuhen angelaufen kam und wollten mir wasserdichte Stiefel geben. Im Vorfeld hatte ich mir aber schon überlegt, wie ich meine Füße vor Kälte und Nässe schützen würde, und das hat viel besser geklappt, als ich vermutet hätte.

Oben angekommen, eine wunderbare Aussicht.

Als erste Schicht habe ich Merino-Strümpfe getragen, als zweite eine kräftige Plastiktüte, als dritte Schicht ein dickes Paar Strümpfe. Als Schutz von unten hatte ich zwei Einlegesohlen. Wegen der Plastiktüten konnten meine Füße nicht atmen, aber ich hatte keine Blasen, manche Mitwanderer mit Stiefeln dagegen schon. Perfekt warm gehalten hat die Konstruktion zwar nicht. Am Ende des Tages waren meine Zehen kalt, aber für die Wanderung hat es allemal gereicht.

Auch im Winter kann man Barfußschuhe anziehen.

Welches Schuhwerk verwendet Ihr im Winter bei Schnee? Man möchte ja nicht immer mit einer Plastiktüte an den Füßen rumlaufen!

Eure Waldmännchen

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