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Milde Tage und knabbernde Eichhörnchen

Die angenehm milden Tage laden ein, Pilze, Nüsse und Beeren zu sammeln. Das macht Spaß, man ist draußen in der Natur und gesund ist es auch noch.

Es ist sehr einfach, die entsprechenden Pflanzen zu lernen. Es gibt zahlreiche gute Bücher, die das Sammeln erleichtern. Bei Amazon hervorragend bewertet sind z.B.

Die 12 wichtigsten essbaren Wildpflanzen: Bestimmen, sammeln und zubereiten und Essbare Wildpflanzen: 200 Arten bestimmen und verwenden.

Auch die Wildtiere sammeln und bereiten sich auf den Winter vor. Vorhin beim Spazieren haben wir niedliche Eichhörnchen beim Sammeln von Walnüssen beobachtet. Sie sind von Ast zu Ast geflitzt, haben eine Walnuss mit den Zähnen gepackt und knabberten dann lautstark daran. Neben den ausgeknabberten Schalen wie oben auf dem Photo ließen sie gelegentlich auch ganze Nüsse fallen.

Direkt neben dem Walnussbaum war eine Eibe, auch davon haben wir genascht. Die roten Beeren bzw. der rote Samenmantel ist süß und sehr lecker. Vorsicht: Den Samenkern unzerkaut ausspucken! Abgesehen von dem roten Samenmantel sind alle Teile der Eibe hochgiftig!

Nachfolgend noch 10 interessante Minuten über die Eibe bei Kai Sackmann. Da lernt man zum Beispiel, dass die Eibe früher gerne als Giftmordwaffe verwendet wurde und dass die Gletschermumie Ötzi einen Bogen aus Eibenholz bei sich hatte!

Doku: Trashed – Der vermüllte Planet

Die Doku TRASHED ist eine weltweite Untersuchung des Themas „Müll“.

Kunststoffe sind ein Segen und ein Fluch. Sie sind ein Segen, weil sie so viel der Moderne ermöglichen. Sie sind ein Fluch, weil sie biologisch unzersetzlich sind und maßgeblich an der Müllkrise mitwirken.

Müll verdient eine größere Aufmerksamkeit als er tatsächlich erntet. Die obere Sandschicht vieler Küsten besteht aus bis zu 10 % Kunststoff. In den Meeren schwimmen geschätzte 100 Millionen Tonnen Müll. Die ARTE-Doku Plastik: Fluch der Meere berichtet über das Problem.

Was kann man dagegen machen? Der Verbraucher produziert Müll hauptsächlich durch Verpackungen. Wo es geht, sollte man Verpackungen wiederverwenden. Wenn es nicht geht, sollte man immer Müll trennen, damit er wiederverwertet werden kann. Am besten ist es aber natürlich, Müll zu vermeiden.

In diesem Sinne: Wir suchen biologisch abbaubare (Stand- und Druckverschluss-)Beutel für unsere Ware wie Gojibeeren und Algen. Die Beutel müssen eine gewisse Festigkeit haben, damit Sie den Versand überstehen und sie sollten verschweißbar sein. Sie dürfen keine Feuchtigkeit durchlassen. Wir haben uns schon mit verschiedenen Herstellern in Verbindung gesetzt, aber es gibt wohl keine entsprechende Verpackung. Sollte jemand was entdecken, würden wir uns sehr über einen Hinweis freuen.