Fermentierter Lebertran – Häufig gestellte Fragen

Nachfolgend haben wir einige der am häufigsten gestellten Fragen zu den Green Pasture Produkten für Euch zusammengestellt und beantwortet. Wer Englisch liest, kann sich auch auf der Webseite von Green Pasture tummeln.

Wieviel fermentierter Lebertran soll ich einnehmen?

Zur vielleicht häufigsten Frage haben wir eine eigene Seite. 🙂

Wie lange ist das Öl haltbar?

Das Öl ist leicht 36 Monate, also 3 Jahre, nach dem Herstellungsdatum haltbar, und das ohne Kühlung. Trotzdem empfehlen wir nach Erhalt die Lagerung im Kühlschrank. Wie bei fast allen Lebensmitteln gilt, dass kühler grundsätzlich besser ist. Das Herstellungsdatum ist auf den Gläsern als ‚MFG DATE‘ angegeben. ‚MFG‘ ist eine Abkürzung für Manufacturing, auf Englisch ‚Herstellung‘, und ‚DATE‘ bedeutet auf Englisch ‚Datum‘.

Ist fermentierter Lebertran einfach fermentiertes Fischöl?

Nein. Für die Herstellung von Lebertran wird nur die Leber des Fisches fermentiert, um das Öl zu erhalten, und nicht den ganzen Fisch.

Grundsätzlich gibt es drei Möglichkeiten, das Öl aus den Zellwänden der Leber zu extrahieren:

  • Die erste Möglichkeit ist durch den Einsatz von Temperatur – entweder Hitze oder Kälte.
  • Die zweite Möglichkeit ist die chemische Extrahierung.
  • Die dritte Möglichkeit und unseres Erachtens natürlichste Variante ist die Fermentierung.

Bei der Fermentierung finden mikrobielle und enzymatische Reaktionen statt, wie, vereinfacht gesagt, auch bei der menschlichen Verdauung. Daher sind fermentierte Lebensmittel sehr gut vom Körper zu verarbeiten – sie sind im Grunde vorverdaut.

Die Fermentierung resultiert in einem hellen bis dunklen, braunem Öl, das hunderttausende molekulare Verbindungen innerhalb der Strukturen der Fettsäuren enthält. Das Öl könnte man aufhellen und geschmacklich „bereinigen“, aber dadurch würde man die Qualität des Endproduktes mindern.

Ist hell-brauner oder dunkel-brauner fermentierter Lebertran besser für die Gesundheit?

Green Pasture hat mit einem Biofeedback-Praktiker hellere und dunklere Öle getestet. Das dunklere Öl hat leicht besser mit Blick auf Hormone abgeschnitten, der Unterschied war nicht statistisch relevant, weil so gering.

Wie schmeckte Lebertran im 19. Jahrhundert? War er braun? Schmeckte er wie der heutige fermentierte Lebertran?

Ja, traditionell hergestellte Öle schmeckten wie den heutigen fermentierten Lebertran.

Das wissen wir, weil 1844 das in Deutschland herausgebrachte Buch Disquisito comparativa cemico-medica de tribus olei jecoris aselli speciebus (auf Latein) erschienen ist. In dem Buch wurden die unterschiedlichen Arten von Lebertran (hell, hell-braun, braun) auf ihre physikalischen, chemischen und therapeutischen Eigenschaften untersucht.

Die englische Übersetzung erfolgte schon 1849 und kann bei archive.org kostenfrei heruntergeladen werden. Empfehlenswert für alle Fans von Lebertran!

Was passiert mit der Leber nach der Herstellung des fermentierten Lebertrans von Green Pasture?

Die Leber wird sonnengetrocknet und dann den Rindern von Green Pasture (die die Milch für das Butteröl geben) in ihren Lecksteinwannen gegeben. Die Rinder lieben es, daran zu schlecken!

Sind die Green Pasture Produkte sonnenaktiviert?

Ja. Sonnenaktivierung heißt, dass die Produkte Sonnenlicht ausgesetzt sind. Das hat Dr. Westin A. Price im frühen 20. Jahrhundert gemacht und das macht Green Pasture auch heute noch.

Wie schneidet Green Pasture fermentierter Lebertran im Vergleich mit anderen Lebertransorten mit Blick auf Wirkung und Schadstoffe ab?

Eine Biofeedback-Praktikerin aus den USA, Dr. Wendy Meyer, hat den Green Pasture fermentierten Lebertran und einen minimal verarbeiteten Lebertran aus Norwegen untersucht. Die Ergebnisse:

Toxizität (umso niedriger, desto besser)

Green Pasture: 0/38 | Norwegen: 37/38

Hormonelle Unterstützung (umso höher, desto besser)

Green Pasture: 9/13 | Norwegen: 0/13

Sind oxidierte Fettsäuren im fermentierten Lebertran?

Mehrfach ungesättigte Fettsäuren, wie sie in Lebertran und im Grunde allen flüssigen Fetten vorhanden sind, können leicht oxidieren, d.h. ranzig werden. Oxidierte Fettsäuren sind gesundheitsschädlich, weswegen man sie meiden möchte und weswegen Lebertran nicht gleich Lebertran ist (abgesehen davon, dass das Lebertran von Green Pasture fermentiert ist).

Die Weston A Price Stiftung hat das fermentierte Lebertran von Green Pasture in einem unabhängigen Labor untersuchen lassen und konnte keine/keine nennenwerten Oxidationswerte finden. Die konkreten Ergebnisse finden Sie hier:

http://www.westonaprice.org/uncategorized/concerns-about-cod-liver-oil/

Die Weston A Price Stiftung hat zudem die Zusammensetzung der Fettsäuren im fermentierten Lebertran untersucht:

Wie ist die genaue Fettsäurenzusammensetzung im fermentierten Lebertran?

Ungesättigte64,05 %
Gesättigte35,95 %
Einfach und zweifach ungesättigte42,39 %
Gesättigte und einfach und zweifach ungesättigte78,34 %
Omega-321,66 %
Docosahexaenenoicsäure (DHA, 24:6)6,16 %
Eicosopentaenenoicsäure (EPA, 22:5)9,24 %
Sonstige Omega-36,26 %
Diacylglycerole (sn-1,2 and sn-1,3)3,29 %
sn-1,2-Diacylglycerols1,76 %
sn-1,3-Diacylglycerols1,53 %
Stoffmengenkonzentration der enthaltenen Fettsäuren
Quelle: http://www.westonaprice.org/uncategorized/concerns-about-cod-liver-oil/

Was sind die kleinen Kristalle in meinem Lebertran?

Die Kristalle sind harmlos – sie bilden sich wenn sich das Öl auf Zimmertemperatur erwärmt und dann langsam auf unter 5°C abkühlt (z.B. während des Transportes).

Um die Kristalle wieder aufzulösen, kann man den Tran auf Zimmertemperatur erwärmen lassen. Anschließend in den Kühlschrank stellen und bei der nächsten Einnahme dürften keine Kristalle mehr da sein.

Woher kommt das Vitamin D bei Meeresfrüchten?

Das Vitamin D kommt von Phytoplankton, Zooplankton und andere Lebewesen auf der untersten Stufe der Nahrungskette. Sie tragen Vitamin D2 und D3 in sich – und sind die Vitamin D-Quelle für Fische und andere Tiere. Fische produzieren Vitamin D nicht wie Menschen über die Sonne, sondern dadurch, dass Sie (direkt oder indirekt) Plankton fressen.

Eure Waldmännchen

2 Gedanken zu „Fermentierter Lebertran – Häufig gestellte Fragen

  1. Hallo,mein Name ist Yvonne Hupe. Gerne würde ich den fermentierten Lebertran mit Butteröl kaufen. Aber ich habe sehr große Bedenken wegen des Geschmacks und ich möchte keine volle Flasche wegwerfen. Kapseln vertrage ich aufgrund meines empfindlichen Magens nicht. Können sie mir sagen wonach der Lebertran ungefähr schmeckt,wenn er sehr streng nach Fisch riecht wäre es für mich glaub ich kein Problem. Schön wäre natürlich wenn es eine Kleine Probierpackung gäbe. Vielen Dank.

    1. Hallo Frau Hupe,
      die Geschmäcker sind sehr unterschiedlich. Insbesondere bei dem fermentierten Lebertran ist eine Beschreibung schwierig, weil der Geschmack recht einzigartig ist. Ich versuche es aber: Es brennt etwas im Rachen und es schmeckt nach Fisch. Manche finden den Geschmack nicht so schlimm, andere schon. Leider haben wir keine Probierpackungen.

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